Rohstoffe

Rohstoffe 2016-12-07T14:18:15+00:00

Gerste – die Energiequelle des Bieres

Aus Gerste hergestelltes Malz ist neben dem Wasser der Hauptrohstoff im Bier. Das Malz gibt den Bieren ihre typische Geschmacksfülle und Farbe. Es liefert den Malzzucker zur Vergärung, das notwendige Eiweiß zur Schaumbildung und den Stickstoff zur Hefeernährung. Das Hatz-Moninger Brauhaus bezieht Braugerste ausschließlich aus der Region.

„Es ist uns als lokale, mittelständische Brauerei ein Bedürfnis, die Regionalität zu fördern und die Landwirte für Ihr Qualitätsbewusstsein im Anbau von Braugerste zu unterstützen.“, betont Eckart Fischer, Braumeister des Hatz-Moninger Brauhauses. Die Mischung von verschiedenen Malzarten wie Pilsnermalz, Dunkel Malz oder weitere Spezialmalze verleihen den Bieren einen unverkennbaren Charakter.

Hopfen – das grüne Gold oder die Würze des Bieres

Der Hopfen ist für die angenehme „Bittere“ im Bier verantwortlich. Je nach Hopfensorte und Brauverfahren verleiht er dem Bier eine hopfenaromatische Note,  die sich auch in der Bierart (Pils, Export, Weizen) wiederfindet.

Auch hier gilt für uns schon wie bei der Gerste: Unsere Region ist unsere Verpflichtung. Siegelhopfen aus der Hallertau, Spalt und Tettnang verleihen unseren Bieren die elegante und ausgeprägte Hopfenblume. Hopfen wurde schon Mitte des 9. Jahrhunderts vor allem von Mönchen zum Bierbrauen verwendet. Aber erst mit dem Reinheitsgebot von 1516 gewann die Pflanze als Bierzutat an Bedeutung. Das Wachstum der Hopfenrebe beginnt Ende April und endet Anfang Juli. In dieser Zeit wächst eine Hopfenpflanze sieben bis acht Meter hoch, unter günstigen Bedingungen bis zu 30 Zentimeter am Tag. Für das Bier werden nur die weiblichen Hopfendolden verwendet.

Wasser – Quell der Natur

Wussten Sie, dass fertiges Bier zu 90 Prozent aus Wasser besteht? Daher schmeckt ein Bier auch erst dann so richtig gut, wenn das eingesetzte Brauwasser von bester Qualität ist. Unser kristallklares Brauwasser , beziehen wir aus vier eigenen Tiefbrunnen von bis zu 148 m Tiefe. Das völlig keimfreie Wasser wird mit einem anerkannten Verfahren entkalkt  als Brauwasser verwendet. Die Entkalkung ist notwendig, um im fertigen Bier die Hopfenbittere angenehm und abgerundet zu empfinden.

Hefe – die Zauberfee im Bier

Um Zucker in Alkohol und Kohlensäure zuvergären, wird die Hefe benötigt. Louis Pasteur verdanken wir die Erkenntnis, dass Hefe ein (einzelliges) Lebewesen ist. Zum Brauen verwenden wir aus der eigenen Hefe-Reinzucht spezielle Bierhefe-Rassen, wie ober- und untergärige Hefen. Diese werden aus einzelnen jungen und kräftigen Hefezellen für die Bierproduktion aufgezogen. Ein fachkundiger Umgang mit der Steuerung der Gärung über die Hefemenge, Heferasse und Gärtemperatur macht aus einer normalen Bierwürze ein hervorragendes Bier. Es gilt nach wie vor die alte Brauerweisheit: Im Gärkeller wird die Qualität des Bieres festgelegt.