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Firmenchronik 2018-08-01T11:23:16+00:00

Erfahren Sie mehr zur Chronik der Hatz – Moninger Brauhaus GmbH. Das im Jahre 1863 gegründete Hofbräuhaus Hatz und die Karlsruher Traditionsbrauerei (seit dem Jahre 1856) sind seit dem 01. Mai 2010 eine gemeinsame Marke.

Chronik Brauerei Moninger – jetzt 

Hatz-Moninger Brauhaus GmbH

Am 16. Dezember 1856 erhielt der Braumeister Stephan Moninger, vom Großherzoglichen Stadtamt Karlsruhe „die Konzession zum Ausschank seines selbst gebrautes Bieres“ Die Gründung der Brauerei S. Moninger in der Waldhornstraße 23 war somit amtlich.

Am 1. Mai 1888 begann der Braubetrieb in dem groß angelegten Neubau in der Kriegsstraße 210 – 216. Der Ausstoß wurde im ersten Braujahr 1888/89 auf 32.000 hl gesteigert.

Mit dem Neubau der Brauerei hatte man die Weichen für das kommende Jahrhundert gestellt. Die Brauerei Moninger, mittlerweile von den 3 Brüdern in eine Aktiengesellschaft umgewandelt,  überschritt  im Jahre  1897/98 erstmals die 100.000 hl-Grenze und war somit zur Großbrauerei avanciert. Die Brauerei Moninger  hatte einen stetigen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Vor dem 1. Weltkrieg betrug der Ausstoß immerhin schon 187.303 hl.

Turbulente Jahre während und nach dem Krieg waren zu überstehen. Erst im Jahre 1933 begann wieder eine wirtschaftliche Belebung, von der auch die Brauindustrie profitierte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Brauerei ihre Brautätigkeit fast ganz einstellen. Erst im Jahre 1948 normalisierten sich die wirtschaftlichen Verhältnisse. 1956, dem 100jährigen Jubiläumsjahr der Brauerei, überstieg der Bierausstoß erstmals wieder die 200.000 hl-Grenze.

Durch die Übernahme der Sinner AG entsteht 1978/79 die neue Braustätte auf dem Sinnergelände in Karlsruhe-Grünwinkel. Die Verlagerung der Brauerei wird 1980 vorgenommen.

Erweiterungs-Neubauten der Vollguthalle und Modernisierung der Flaschen- und Fassabfüllung folgten in den Jahren 1984-1986.

Die Umstellung auf das Keg-Faßsystem wird 1988 abgeschlossen.

Innovative Sorteneinführungen umfassen Bierspezialitäten unterschiedlichster Geschmacksrichtungen und machen die Traditionsbrauerei weit über Karlsruhe hinaus bekannt.

Einbau einer neuen Flaschenwaschmaschine und eines Kältekondensators werden 2000 in Angriff genommen.

2005 erfolgt der Einbau einer kompletten neuen Steuerung der Produktion und die Anschaffung eines neuen Wasserreservoirs.

Mit der Kernaussage „Beste badische Braukunst“ verbindet die Brauerei Moninger höchste Qualitätsmaßstäbe von der Rohstoffbeschaffung bis zur Abfüllung und bringt traditionelle Brautechnologie mit moderner Technik in Einklang. Investitionen in die Technik, Modernisierung und Neuanschaffungen zeigen die zukunftsorientierte Unternehmensstrategie der Brauerei Moninger.

Im Jahr 2006 wird mit Glanz und Gloria das 150jährige Jubiläum gefeiert:

Am 20. und 21. Mai mit einem großen Bierfest um und in der „Abfüllhalle“ und am 9. und 10. September findet erstmals nach 16 Jahren wieder ein Brauermarkt auf dem Brauereigelände statt.

Im Oktober 2007 entsteht auf dem Brauereigelände das Nahversorgungszentrum Grünwinkel mit Einzelhandelsmärkten und kleineren Geschäften. Mit der Einweihung des Bürgerplatzes und des angrenzenden, umgestalteten Biergarten des Hauptausschankes hat das Brauereigelände im Mai 2008 ein neues modernes Gesicht erhalten.

Im Mai 2010 kaufte die Brauerei Moninger das Hofbrauhaus Hatz in Rastatt.

Unter dem neuen Firmendach HATZ-MONINGER BRAUHAUS GMBH bietet die Brauerei seit dem die ganze Bandbreite badischer Bierspezialitäten an. Horst Winterberg, der Geschäftsführer der „Hatz-Moninger Brauhaus GmbH“ steht für den Fortbestand der Marken ‚Hatz’ und ‚Moninger’ mit höchster Bierqualität. Die Zuverlässigkeit des Hatz-Moninger Brauhauses in allen Bereichen und eine faire Partnerschaft stehen weiterhin im Mittelpunkt der Geschäftspolitik.

Im Oktober 2011 wird das neue Sudhaus in Karlsruhe eingeweiht. Hierbei wurde das Herzstück, das vom Hofbrauhaus Hatz übernommen wurde, in Rastatt ausgebaut und in das neue Sudhaus eingebaut. Weitere Neuanlagen wie Malzsiloanlagen, Förderwege und Reinigungsanlagen für Malz sowie die Erweiterung des Sudwerkes durch eine Naßschrotmühle und ein Maischgefäß werden vorgenommen. Ebenso der Einbau von Whirlpool und diversen kleinen Gefäßen aus dem bestehenden Moninger Sudwerk. Die Wassertanks zur Speicherung von kaltem und warmem Brauwasser werden versetzt und der Neubau eines Kühllagers für Hopfen entsteht. Eine neue CIP-Anlage zur vollautomatischen Reinigung aller Sudgefäße und Leitungen sowie die Erweiterung der bestehenden Steuerung und Visualisierung im Produktions-bereich ergänzen die Baumaßnahmen.

2015 werden rund 1,2 Millionen Euro in eine neue Abfüll- und Etikettieranlage investiert. Die Abfüllanlage wurde in diesen Tagen in Betrieb genommen und läuft jetzt ohne Probleme. „33.000 Flaschen pro Stunde kann unsere neue Anlage abfüllen“ freut sich Betriebsleiter Eckard Fischer. Sitz und Richtigkeit der Kronkorken werden ebenso automatisch geprüft wie die Füllmenge der einzelnen Flaschen. Die neue Etikettieranlage prüft innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob alle Etiketten richtig geklebt wurden und das Mindesthaltbarkeitsdatum an der richtigen Stelle korrekt eingedruckt wird. Produktqualität und Investitionen in modernste technische Brauereianlagen garantieren beste badische Braukunst.

2018 wurde die Brauerei von der Pforzheimer Familie Scheidtweiler erworben. Wolfgang Scheidtweiler, der Hauptgesellschafter, ist gelernter Bierbrauer und freut sich auf neue Herausforderung in Karlsruhe. Tochter Dorothee Scheidtweiler ist neue Geschäftsführerin der Brauerei.

Mit besten Rohstoffen aus der Region und neuen Innovationen bietet die Grünwinkler Brauerei charaktervolle Bierspezialitäten, die sich am Badener Gaumen orientieren und die badische Lebensart widerspiegeln.